Reisen zu Werther

Infos zur Oper
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27.11. - 29.11.2020
Opernreise Wien „Werther“
ab € 640,-

Werther

Кomponist: Jules Massenet
Wien
27.11 - 29.11.2020

Lyrisches Drama in vier Akten
Libretto von Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann nach dem Roman „Die Leiden des... Weiterlesen

Reiseinfo

HIGHLIGHTS DER WIENER STAATSOPER 2020

Wien die Welthauptstadt der Musik hat auch in dieser Saison hervorragende Aufführungen mit erstklassiger Besetzung zu bieten. Der neue Staatsoperndirektor Bogdan Roščić beginnt seine Arbeit in der Wiener Staatsoper mit viel Elan und Leidenschaft und setzt sich zum Ziel, allen OpernliebhaberInnen unter größtmöglicher Sicherheit hochwertige Opernaufführungen darbieten zu können. Reisen Sie in die ehemalige Kaiserstadt, in der die imperialen Prachtbauten noch überall zu bestaunen sind, besuchen Sie interessante Kunstausstellungen und erleben Sie die Opernaufführung „Werther“ hochkarätig besetzt. Piotr Beczala wird diese wichtige Partie seines Repertoires, den Werther nun endlich erstmals in Wien verkörpern und Gaëlle Arquez ihr weltweites Rollendebüt als Charlotte feiern. Sie wohnen zentral im  ersten Bezirk unweit der Wiener Staatsoper.
Quelle: Wiener Staatsoper

 

 

 

Ihr Reiseprogramm

 

Freitag, 27. November 2020

Individuelle Anreise und Check-In in Ihrem Hotel.

 

 

Samstag, 28. November 2020

Unternehmen Sie einen Spaziergang durch die ehemalige Kaiserstadt und lassen Sie sich von ihrer Schönheit bezaubern. Die Ringstraße mit ihren imperialen Palais, der Stefansdom im Herzen der Stadt oder die wunderschöne Parkanlage des Schloss Schönbrunn, sind immer wieder eine Reise wert.

Im Kunsthistorischen Museum erwartet Sie eine interessante Spezialausstellung zum Jubiläumsjahr des Komponisten Ludwig van Beethoven, unter dem Motto „Beethoven bewegt.“ Die Albertina stellt unter dem Namen „My Generation“ die Sammlung Jablonka « aus. Am Abend wir Sie die Opernaufführung „Werther“ in der Wiener Staatsoper begeistern.

 

 

Sonntag, 29. November 2020

Wiens neues Museum für moderne Kunst „Albertina modern“ zeigt eine Sonderausstellung der „Essl Collection“.
Individuelle Abreise

 

 

 

Besetzung:

Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Regie: Andrej Serban
Werhter: Piotr Beczala
Albert: Clemens Unterreiner
Charlotte: Gaëlle Arquez
Sophie: Daniela Fally

 

 

Unsere Leistungen

  • 2 Übernachtungen mit Frühstück im ***Sterne Hotel Motel One Wien-Staatsoper oder ähnlich.
  • Sie wohnen in komfortablen superior Zimmern
  • Karte der 1.-2. Kategorie für die Oper „Werther“ in der Wiener Staatsoper am 28.11.2020 um 19:30 Uhr.

 

 

Reisepreis pro Person

€ 640,- im Doppelzimmer
€ 130,- EZ-Zuschlag

Auf Anfrage!
 

Selbstverständlich organisieren wir gerne Ihre Anreise sowie weitere Zusatzleistungen vor Ort.
Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten. Sie wünschen nähere Informationen? Angebote für weitere Aufführungstermine sind auf Anfrage gerne möglich. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Anfrage über das Kontakt‑Formular.

Werther

Кomponist: Jules Massenet

Lyrisches Drama in vier Akten
Libretto von Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann nach dem Roman „Die Leiden des jungen Werthers“ von Johann Wolfgang von Goethe.

 

INHALT

Ein kurzes Vorspiel leitet den I. Akt ein. DIe Szene spielt im Haus des verwitweten Amtmanns, der mit sechs seiner kleineren Kinder ein Weihnachtslied einstudiert. Er tadelt ihren Gesang mit dem Hinweis, dass Charlotte, die älteste Tochter, die die Mutterpflichten übernommen hat, es im Nebenzimmer hören könnte. Schmidt und Johann, die Freunde des Amtmanns, schauen herein und wundern sich, dass schon im Sommer ein Weihnachtslied probiert wird. Sie erinnern den Amtmann daran, dass er sie später zu einem geselligen Abend im Wirtshaus treffen soll. Sophie, Charlottes jüngere Schwester, kommt hinzu, und man spricht vom Ball, auf den Charlotte gehen wird, und von Werther, ihrem Tanzpartner, einem melancholischen jungen Mann, und von Albert, dem künftigen Ehemann Charlottes, der in Geschäften unterwegs ist. Unbemerkt tritt Werther auf und sinniert über die Sommerabend-Atmosphäre. Charlotte, für den Ball angekleidet, kommt, und da ihr Partner noch auf sich warten lässt, findet Sie Zeit, den Kindern ihr Abendbrot zu geben. So findet sie Werther, tiefbewegt von dieser Szene zufriedener Häuslichkeit. Zusammen mit anderen Ballgästen macht er sich mit Charlotte auf den Weg. Der Amtmann überlässt die Kinder der Obhut von Sophie und geht ins Wirtshaus; da taucht Albert, Charlottes Verlobter auf. Er ist überraschend früh zurückgekommen, verwundert, dass Charlotte abwesend ist, bittet aber, ihr nichts davon zu erzählen, um sie am nächsten Morgen zu überraschen.

 

Im Mondschein kehren Werther und Charlotte vom Ball zurück. Charlotte erinnert sich an ihre Mutter, und Werther gesteht ihr seine Liebe. Da ruft der Amtmann vom Hause her, Albert sei zurückgekommen. Der Zauber ist gebrochen, und als Werther von Charlotte erfährt, Albert sei der Mann, den Charlottes sterbende Mutter für ihre Tochter bestimmt habe, ist er verzweifelt.

 

Ein Sonntagnachmittag im September. Schmidt und Johann sitzen vor dem Wirtshaus und beobachten die Dorfbewohner, die in die Kirche gehen, um die goldene Hochzeit des Pfarrers zu feiern. Auch Charlotte und Albert, seit drei Monaten zufrieden verheiratet, sind unter ihnen. Werther beobachtet die Szene aus der Ferne; er beklagt bitter, dass er Charlotte verloren habe. Albert, der von der kurzen Begegnung vor drei Monaten weiß, zeigt Verständnis für Werthers Gefühle. Sophie unterbricht das Gespräch und fordert Werther zum Tanz auf, doch dieser sucht das Gespräch mit Charlotte und spricht zu ihr von seiner Liebe, doch sie weist ihn sanft ab und rät ihm, sie zu vergessen. Er solle den Ort verlassen und erst zu Weihnachten zurückkehren. Wieder allein, überlässt sich Werther seiner Verzweiflung und weist Sophie, die ihn zum Tanz holen will, brüsk zurück. Er verlässt sie mit der Bemerkung, er werde nie zurückkommen. Als sie dies dem jungvermählten Paar erzählt, erkennt Albert an der Reaktion von Charlotte, dass ihr Werther nicht gleichgültig ist.

 

Es ist Weihnachtsnachmittag. Im Salon von Alberts Haus denkt Charlotte an Werther und liest wieder und wieder seine Briefe, in denen er sie an gemeinsame Erlebnisse erinnert. Sie weiß, dass sie ihn trotz aller Bemühungen, ihn zu vergessen, ebenso liebt wie er sie. Sophie kommt und lädt sie ein, den Weihnachtsabend im hause des Vaters zu verbringen, kann sie aber nicht aus ihrer niedergeschlagenen Stimmung reissen. Charlotte ist hin und her gerissen zwischen einem übermächtigen Gefühl der Liebe zu Werther und ihrer Pflicht als Ehefrau Alberts. Plötzlich erscheint Werther selbst, bleich und verstört. Die Abwesenheit hat nichts an seinen Gefühlen geändert. Gemeinsam beschwören sie zärtliche Erinnerungen, an das Cembalo, an dem sie sangen, und an Bücher, die sie lasen, insbesondere die Balladen Ossians, die Werther für sie übersetzte. Doch Charlotte überwindet ihr Gefühl und weist Werthers heftige Werbung erneut zurück. Sie verlässt den Raum, und Werther entfernt sich ohne Hoffnung. Albert kehrt heim und ist verwirrt durch Charlottes offensichtliche Erregung. Als er zu erfahren sucht, was geschehen ist, tritt ein Diener auf und überreicht einen Brief Werthers, in dem dieser Albert, einer Reise wegen, um seine Pistolen bittet. Albert zwingt Charlotte, die Pistolen auszuhändigen, und als ihr der schreckliche Sinn des Briefes klar wird, stürzt sie aus dem Haus, um Werther zu finden.

 

Ein Zwischenspiel, das den IV. Akt mit dem vorausgehenden verbindet, kontrastiert den Weihnachtsfrieden mit der Tragödie Werthers. Charlotte kommt in Werthers Arbeitszimmer und findet ihn tödlich verwundet auf dem Fußboden liegen. Er bittet sie um Verzeihung, sie aber, von Reue gequält, klagt sich an. Werther verbietet ihr, Hilfe zu holen, die ohnehin zu spät komme – hier, in ihren Armen, will er sterben. Sie bekennt ihm ihre Liebe und erwidert seinen Kuss. Und während draußen die Kinder fröhlich ihr Weihnachtslied singen, muss Charlotte erkennen, dass der Mann, den sie liebt, tot ist.

 

 

(Quelle: Kloiber, Konold, Maschka: Handbuch der Oper)