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„Die ägyptische Helena“

Кomponist: Richard Strauss

Oper in zwei Aufzügen
Libretto: Hugo von Hofmannsthal, nach der Tragödie Helen von Euripides
Uraufführung: 6. Juni 1928, Dresden (Staatsoper) 1932 Revision für die Salzburger Festspiele

 

HANDLUNG

ERSTER AKT
Menelas ist mit seiner wiedergewonnenen Frau, der schönen Helena, auf der Fahrt in die Heimat, er ist entschlossen, sie als Sühne für die vielen Toten zu opfern. Da wirft ein Sturm das Schiff an die Insel, auf der Aithra, Poseidons Geliebte, herrscht. Sie entschließt sich, die schönste Frau der Welt zu retten und gibt beiden einen Vergessenstrank, nachdem sie Menelas gegen Wahngestalten kämpfen liieß. Sie täuscht dem Helden vor, dass jene trojanische Helena, um die soviel Blut vergossen wurde, gar nicht existiert. In Wirklichkeit sei sie vor zehn Jahren auf diese Insel entführt worden, wo sie auf ihn, ohne älter zu werden, warte. Menelas sieht seine Helena, die sich in strahlender Schönheit zu ihm neigt und ist glücklich. Als Helena Aithra bittet, sie und ihren Gemahl in ein Land zu entrücken, wo sie niemand kenne, versenkt sie beide in Schlaf und lässt sie auf einem Zaubermantel weit fort bringen.

 

ZWEITER AKT
Beide erwachen in einem Palmenhain am Fuße des Atlas und finden sich in neuer Liebe. Sie bleiben dort nicht lange allein, ein Wüstenscheich mit Sohn und Gefolge erscheinen und wollen Helena ihrem Gatten entreissen. Diese lässt Menelas mit Hilfe eines Zaubertranks, den ihr Aithra gibt, aus dem Traumzustand erwachen, nachdem er in seinem Wahn Da-Ud, den Sohn des Scheichs Altair, den er für Paris gehalten, erstochen hat. Er hebt seinen Dolch gegen die Gattin, aber ist nicht imstande, sie zu töten, beide fallen sich wieder versöhnt in die Arme. Altairs Scharen, die für den Tod von Da-Ud Rache nehmen wollen, werden durch Aithra zerstreut, Menelas und Helena kehren nach Sparta zurück.
Quelle: opera-guide.ch