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„Le couronnement de Poppée“

Кomponist: Claudio Monteverdi

Opera musicale
Libretto: Giovanni Francesco Busenello nach dem 13. und 14. Buch der Annalen des Tacitus und dem Drama Octavia aus der Schule des Seneca

 

PROLOG
Fortuna (Schicksal) und Virtù (Tugend) streiten sich um den Vorrang in der Weltordnung. Amor beendet den Zwist, indem er zu beweisen verspricht, dass es allein die Liebe ist, die den Lauf der Dinge bestimmt.

 

ERSTER AKT
Ottone kehrt aus Lusitanien zurück und sieht, dass vor seinem Haus Neros Wachen schlafen. Er begreift, dass der Kaiser die Nacht bei seiner Gattin verbringt und versteckt sich. Als der Tag anbricht, verabschiedet sich Nero von Poppea, deren Amme Arnalta vor einer Verbindung mit dem Kaiser warnt. Ottavia klagt über ihr verlorenes Eheglück und verflucht ihren Gatten. Den Vorschlag ihrer Amme, sich mit einem anderen zu trösten, weist die Kaiserin entschieden zurück. Auch Seneca findet bei ihr kein Gehör, als er sie ermahnt, nur der Tugend zu leben. Sie bittet den Philosophen, ihr durch Volk und Senat Hilfe zu schaffen. Pallas Athene verkündet Seneca den nahen Tod; gefasst nimmt der Philosoph die Botschaft entgegen. Nero teilt Seneca mit, dass er Ottavia verstoßen und Poppea heiraten werde. Der Philosoph erregt durch seine Einwände nur den Zorn des Kaisers, der seinen ehemaligen Lehrer wütend hinausweist. Nero und Poppea beteuern sich ihre Liebe; der Kaiser verspricht seiner Geliebten den Thron und will Seneca beseitigen. Nachdem Nero gegangen ist, versucht Ottone, seine Gemahlin zurückzugewinnen und, als das nicht gelingt, sich mit Drusilla zu trösten.

 

ZWEITER AKT
Merkur verkündet Seneca den zu erwartenden Tod. Da erscheint Liberto mit Neros Befehl, dass sich der Philosoph töten solle. Der Page Valetto erklärt Damigella seine Liebe. Nero freut sich über Senecas Tod, hat seinen Freund Lucano eingeladen und preist Poppeas Schönheit. Ottavia hat, nachdem sie in Seneca ihren letzten Beistand verlor, Ottone zu sich bestellt und will Poppea durch ihn umbringen lassen. Ottone ist in Gewissensnöten, doch Drusilla verspricht, bei dem Mordplan zu helfen. Ottone kommt als Drusilla verkleidet in Poppeas Haus, um sie zu töten. Da steigt Amor zu Poppeas Schutz vom Himmel und rettet die Bedrohte, die glaubt, Drusilla habe sie ermorden wollen. Ottone entkommt.

 

DRITTER AKT
Drusilla freut sich auf ihre Vereinigung mit Ottone, wird aber von den Liktoren, die Arnalta verständigt hat, wegen des Mordversuchs an Poppea festgenommen. Sie nimmt vor Nero die Tat auf sich, weil sie Ottone nicht verraten möchte. Als dieser verhört wird, gesteht er das Verbrechen. Ottone wird vom Kaiser verbannt, Drusilla soll ihn begleiten. Ottavia wird ebenfalls fortgebracht und nimmt nun Abschied von Rom. Der Kaiser beglückwünscht Poppea zu ihrer neuen Würde und befiehlt, die Krönung vorzubereiten.