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„Le coq d’or“

Кomponist: Rimski-Korsakow

„Der goldene Hahn“- „Le coq d’or“
Oper in einem Prolog, drei Akten und einem Epilog
Libretto: Wladimir I. Belski (nach A. Puschkin)
Uraufführung: 7. Oktober 1909, Moskau (Solodovnikov-Theater)

PROLOG
Der Astrologe tritt vor den Vorhang und verweist das Publikum auf das folgende lehrhafte Stück:

ERSTER AKT Auf König Dodon lasten schwere Sorgen. Feinde bedrohen ihn von allen Seiten. Er berät mit seinen Ratsherren und Söhnen, was zu tun ist. Während noch heftig debattiert wird, erscheint der listige Astrologe und überreicht dem König einen goldenen Hahn, der jede Gefahr laut krähend ankündigen wird. Erleichtert hebt Dodon die Beratungen auf, begibt sich zum Mahl und zur Ruhe, denn der Hahn schweigt. Bald beginnt er jedoch zu krähen. Der König schickt seine Söhne dem Feind entgegen, während er selbst von einer unbekannten Schönen, der Königin von Schemacha, träumt. Als der Hahn erneut kräftig kräht, beschließt Dodon, mit seinem Feldherrn Polkan in den Kampf zu ziehen.

ZWEITER AKT Dodons Armee ist geschlagen worden; seine Söhne sind tot. Aus dem Nebel tauchen die Umrisse eines Prunkzeltes auf. Königin Schemacha tritt heraus und betört Dodon mit ihrem Liebreiz. Dodon erliegt, wie vorher seine beiden Söhne, und verspricht ihr sein Reich als Geschenk. Alle brechen in Dodons Residenz auf.

DRITTER AKT Dodons Volk steht ungeduldig vor seinem Palast und wartet auf Nachrichten. Die Palastaufseherin Amelfa verkündet, dass der Krieg verloren wurde und Dodon mit einer fremden Königin heimkehren wird. Schon naht der Festzug, da verlangt der Astrologe als Preis für seinen Vogel, wie ausgemacht, die Königin. Wütend erschlägt der König den Astrologen. Als er die Königin küssen möchte, stürzt sich der Hahn auf ihn und tötet Dodon mit Schnabelhieben. Unter Donner und Blitz verschwindet die Königin mit dem Wundervogel, während das Volk nicht einig wird, wie es ohne König weitergehen soll.

EPILOG Der wiedererwachte Astrologe rät den Zuhörern, den unglücklichen Ausgang des Märchens nicht ernst zu nehmen