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„Le comte Ory“

Кomponist: Gioachino Rossini

Oper in 2 Akten
Libretto von Eugène Scribe und Charles Gaspare Delestre-Poirson
Uraufführung: 1828, Paris

 INHALT

ERSTER AKT Graf Ory hat beschlossen, die Abwesenheit der Kreuzritter auszunutzen und den alleingelassenen Frauen und Mädchen nachzustellen. Er verkleidet sich als Eremit und begibt sich in die leere Einsiedelei nahe Schloss Formoutiers, dessen Bewohnerin, die Gräfin Adèle, seine besondere Aufmerksamkeit erregt. Nach kurzer Zeit kommen Schloss- und Dorfbewohner zu ihm, um Rat und Beistand zu holen. Ragonde, die Beschliesserin auf dem Schloss, bittet den Eremiten, die Gräfin wegen eines unbekannten Leidens anzuhören. Auch Orys Page Isolier vertraut sich arglos dem Gottesmann an: In Liebe zu der jungen Gräfin entbrannt, möchte er sich als Nonne verkleidet Zutritt zum Schloss verschaffen. Zudem bittet er den Eremiten, der Gräfin als Heilmittel die Liebe zu empfehlen. Ory segnet den Burschen und beschliesst, all dies selbst anzuwenden. Adèle kommt und berichtet dem Eremiten von dem Gelübde, den Rest ihres Lebens in keuscher Witwenschaft zu verbringen. Rasch entbindet sie Ory von diesem Schwur, doch weiter kommt er nicht; sein Erzieher nämlich hat Verdacht geschöpft und entlarvt den falschen Eremiten. Ein Bote meldet die baldige Heimkehr der Kreuzritter.

ZWEITER AKT Ory ersinnt neue Pläne, die Isolier so weit wie möglich durchkreuzen will. Ory und seine Genossen, als Pilgerinnen verkleidet, bitten während eines schweren Gewitters um Unterschlupf im Schloss. Die Gräfin gewährt dies gern, zumal sie hört, dass Ory auch ihnen nachgestellt hat. Niemand erkennt die Gauner, in deren Namen Ory mit verstellter Stimme überschwenglich dankt. Die »Pilgerinnen« finden im Keller vorzügliche Weine. Ein Gelage beginnt. Isolier hat sich inzwischen Zutritt zur Gräfin verschafft; er klärt sie auf, um wen es sich bei den Pilgerinnen handelt, und bietet sich an, ihr gegen Orys Nachstellungen Hilfe zu leisten. Dieser zögert nicht, im nächtlichen Dunkel die Gräfin aufzusuchen und sie zu hofieren. Zu spät merkt Ory, dass er die ganze Zeit statt mit der Gräfin mit seinem Pagen gescherzt hat, als Trompeten die Rückkehr des Grafen und seiner Krieger melden. Ory und seine Kumpanen entfliehen, Isolier aber bleibt im Schloss.
Quelle: opera-guide.ch