Reisen zu „Cendrillon“

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„Cendrillon“

Кomponist: Jules Massenet

ERSTER AKT
Der König sucht für seinen Sohn eine Frau und hat Pandolphe und seine
Familie eingeladen. Er bringt seiner Frau und den jungen, wenig attraktiven Mädchen die frohe Kunde. Sogleich beschäftigen sich diese mit den Vorbereitungen; die Dienerschaft sieht belustigt ihrem gezierten Gehabe zu.
Cendrillon darf nicht zu dem Ball mitgehen; ihr wird aufgetragen, das Haus in Ordnung zu bringen. Nachdem sie mit der Arbeit fertig ist, schläft sie müde ein. Cendrillons Patin, die Fee, erscheint, verwandelt das Mädchen in eine hübsche Prinzessin und bringt sie zu dem Palast des Königs. Cendrillon, die ein wundervolles Kleid und gläserne Schuhe trägt, muss versprechen, vor Mitternacht wieder daheim zu sein.

ZWEITER AKT
Die Höflinge versuchen, den gelangweilten Prinzen aufzuheitern. Sein Vater nimmt ihn mit in den Ballsaal, um dort eine Frau auszuwählen. Dem Prinzen gefällt kein einziges Mädchen. Als Cendrillon eintritt, ist er begeistert. Er fragt sie beim Tanzen nach ihrem Namen, erhält aber keine klare Antwort. Pünktlich um Mitternacht verlässt Cendrillon den Saal und verliert dabei einen der gläsernen Schuhe. Der Prinz eilt ihr nach, wird aber von der Fee zurückgehalten.

DRITTER AKT
Als die Eltern und Geschwister vom Ball heimkommen, will Cendrillon wissen, wie es auf dem Fest war. Sie wird barsch abgefertigt und geht, um ihren Vater nicht noch unglücklicher zu machen, aus dem Haus.
In einer Moorlandschaft treffen sich, von der Fee geführt, der Prinz und Cendrillon. Beide schlafen schließlich ein, ohne sich näher zu kommen.

VIERTER AKT
Einige Zeit später erzählt Cendrillon ihrem Vater, der sie ohnmächtig im Moor gefunden hat, von der Fee und dem Prinzen, weil sie alles für einen Traum hält. Da wird bekannt gegeben, dass alle Mädchen in den Königspalast kommen sollen, um dort den gläsernen Schuh anzuprobieren.
Cendrillon weiß, dass sie nicht geträumt hat. Schon viele junge, hübsche Mädchen haben den Schuh vergeblich anzuziehen versucht. Nur Cendrillon, die der Prinz sofort wiedererkennt, schlüpft in den Schuh, der ihr wie angegossen passt. Die Fee verspricht den beiden Liebenden ein langes und glückliches Leben.


Quelle:opera-guide.ch