Reisen zu Boris Godunow

Infos zur Oper
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06.12. - 08.12.2022
Opernreise Mailand „Boris Godunow“- la PRIMA
ab € 8100,-

Boris Godunow

Кomponist: Modest Mussorgsky
Mailand
06.12 - 08.12.2022

Musikalisches Volksdrama in sieben Szenen (1869)
Überarbeitete Fassung in vier Akten und einem Prolog (1873)

Libretto von Modest Mussorgskij, nach der...

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Reiseinfo

Zur Eröffnung der Spielsaison der Mailänder Scala findet jedes Jahr die glanzvolle Premiere “ La Prima“ am 07. Dezember, dem Feiertag des Heiligen Ambrosius einem beliebten Stadtheiligen statt. Seien Sie dabei wenn das „who ist who“ von Mailand sich ein Stelldichein im weltberühmten Teatro alla Scala gibt. Erleben Sie Mussorgskis Oper „Boris Godunow“, unter der Leitung von Riccardo Chailly mit Ildar Abdrazakov in der Hauptrolle. Die Vorstellung wird live auf ARTE TV übertragen.

 

 

Ihr Reiseprogramm

 

 

Dienstag, 06. Dezember 2022

Eigenanreise nach Mailand und Check-in in Ihrem zentralen Hotel.
Nutzen Sie die Zeit für erste Besichtigungen oder eine Shopping Tour durch die Modestadt Mailand.

 

 

 

Mittwoch, 07. Dezember 2022

Unternehmen Sie einen interessanten Stadtspaziergang. Ein absolutes Muss ist die Besichtigung des Mailänder Domes und der Galerie Vittorio Emanuele II. mit zahlreichen Cafés und schönen Geschäften.

Abends erwartet Sie der Höhepunkt Ihrer Reise die Eröffnung der neuen Opernsaison mit der „Prima“ – der Oper „Boris Godunow“ von Modest Mussorgski, mit Fernsehübertragung.

 

 

Besetzung:
Dirigent: Riccardo Chailly
Regie: Kasper Holten
Boris Godunow: Ildar Abdrazakov
Fydor: Lilly Jorstadt
Vasiliy Shuysky: Nobert Ernst

 

 

Donnerstag, 08. Dezember 2022
Check-out und individuelle Abreise nach dem Frühstück.

 

 

 

 

Unsere Leistungen

  • 2 Übernachtungen mit Frühstück im Hotel de la Ville ****s oder ähnlich.
  • Ortstaxe inklusive
  • Karte der 1. Kategorie für Mussorgskis Oper „Boris Godunow“ am 07.12.2022 um 18:00 Uhr in der Mailänder Scala

Reisepreis pro Person
ab €  8100,- im Doppelzimmer
ab €    350,- EZ-Zuschlag
Anmeldung auf Anfrage

 

 

 

Weitere Aufführungstermine von „Boris Godunow“ in der Mailänder Scala.

10/13/16/20/23/29.12.2022

 

Reisepreis pro Person
ab € 1300,- im Doppelzimmer
ab €   250,- EZ-Zuschlag
Anmeldung auf Anfrage

 

 

Weitere Leistungen
ab €   180,–Transfer Flughafen Malpensa- Hotel – Flughafen
ab €   130,- Geführter Stadtspaziergang in deutscher Sprache

 

Selbstverständlich organisieren wir gerne Ihre Anreise sowie weitere Zusatzleistungen vor Ort. Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten.
Sie wünschen nähere Informationen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Anfrage über das
Kontakt‑Formular.

 

Boris Godunow

Кomponist: Modest Mussorgsky

Musikalisches Volksdrama in sieben Szenen (1869)
Überarbeitete Fassung in vier Akten und einem Prolog (1873)

Libretto von Modest Mussorgskij, nach der gleichnamigen dramatischen Chronik von Alexander Sergejewitsch Puschkin (1825) und Iwan Chudjakows Das mittelalterliche Russland (1867)

INHALT
Prolog
Im Jungfrauenkloster in Moskau wird das Volk durch den Vogt und die Hauptleute mit Knuten angetrieben, den unschlüssigen Boris zu bitten, Zar zu werden. Dieser gibt schließlich nach und lässt sich unter dem Jubel des Volkes und den Huldigungen der Bojaren in der Kathedrale krönen.

Erster Akt
In seiner Zelle des Tschudow-Klosters schreibt der greise Mönch Pimen an einer russischen Chronik, die sein Schüler, der junge Mönch Grigori, vollenden soll. Dieser fühlt sich nicht zum Chronisten und Mönch berufen und entschließt sich, als er hört, dass der ermordete Zarewitsch Dmitri jetzt genauso alt wie er wäre, dessen Stelle einzunehmen. In einer Schenke an der litauischen Grenze sucht Grigori Zuflucht vor den Häschern des Zaren, weil er nach seiner Flucht aus dem Kloster durch aufrührerische Reden Verdacht erregt hat. Er will mit zwei Bettelmönchen nach Litauen fliehen und springt, als eine Streife die Schenke betritt, aus dem Fenster.

Zweiter Akt
Xenia klagt um den toten Bräutigam, als der schwermütig gewordene Zar den Raum betritt. Schujski, ein hinterhältiger Intrigant, meldet, dass ein falscher Zarewitsch, der sich für Dmitri ausgebe, mit einem Heer von Polen im Anmarsch sei. Als Boris erfährt, dass der echte Dmitri im Kloster von Uglitsch ermordet wurde, wird er von einem Wahnsinnsausbruch heimgesucht, ausgelöst durch die Schläge einer Standuhr.

Dritter Akt
Marina, die gern Zarin werden möchte, zieht den falschen Dmitri in ihren Bann und wird vom Jesuiten Rangoni ermahnt, ihn nur dann zu erhören, wenn er gelobe, Russland dem katholischen Glauben zuzuführen. Dmitri erwartet im Schlossgarten die Geliebte; Rangoni verspricht ihm die Erfüllung seiner Wünsche. Marina stachelt die Polen zum Krieg gegen Russland auf, dem unschlüssigen Dmitri verheißt sie ihre Liebe, wenn er Zar geworden ist.

Vierter Akt
Im Kreml fällen die Bojaren gegen Dmitri das Todesurteil. Da erscheint Zar Boris, vor Gewissensqual halb wahnsinnig, und bricht zusammen, als Pimen ihm berichtet, dass ein Blinder am Grab des ermordeten Zarewitsch sehend geworden sei. Er tritt die Herrschaft an seinen Sohn Fjodor ab, warnt ihn vor den Bojaren und stirbt.
Dmitri erscheint mit Heeresmacht vor Moskau und wird vom Volk jubelnd als rechtmäßiger Thronerbe begrüßt. Ein Blödsinniger bleibt zurück und beklagt Russlands tragisches Schicksal.