Reisen zu „Tannhäuser“

Infos zur Oper
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25.07. - 25.08.2019
Opernreise Bayreuth „Tannhäuser“
ab € 990,-

„Tannhäuser“

Кomponist: Richard Wagner
Bayreuth
25.07 - 25.08.2019

Große Romantische Oper in 3 Akten
Libretto: Richard Wagner
Uraufführung: 19. Oktober 1845, Dresden im Königlich Sächsisches Hoftheater

 

ERSTER AKT
Heinrich... Weiterlesen

Reiseinfo

Die 108. Spielzeit der Bayreuther Festspiele 2019 wird mit der Neuinszenierung von Richard Wagners Oper “Tannhäuser” in der Regie von Tobias Kratzer am 25. Juli 2019 eröffnet. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des renommierten russischen Dirigenten Valery Gergiev, für Bühnenbild und Kostüme zeichnet Rainer Sellmaier verantwortlich. Tauchen Sie einige Tage ein in die Welt von Richard Wagner und seiner phantastisch komponierten Opern.

 

 

Operntermine „Tannhäuser 2019“
jeweils 16:00 Uhr am 25.07., 28.07., 13.08., 17.08., 21.08., 25.08.2019

 

 

Reiseprogramm

1. Tag:

Individuelle Anreise nach Bayreuth und Check-In in Ihrem Hotel.  

 

 

2. Tag:

Erkunden Sie Bayreuth auf eigene Faust. Entdecken Sie zu Fuß den historischen Stadtkern, ersteigen den Schlossturm bis zum Türmerstübchen, das Neue Schloss mit Markgrafenbrunnen, Hofgarten und Haus Wahnfried mit der Grabstätte von Cosima und Richard Wagner. Besuchen Sie eventuell das schönste Barocktheater Europas, das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, es ist sehenswert.

Am Nachmittag, um 16:00 Uhr, erwartet Sie die Opernaufführung „Tannhäuser“ von Richard Wagner im Bayreuther Festspielhaus am Grünen Hügel. Sie werden von Ihrem Hotel zum Festspielhaus und wieder zurückgebracht.

 

Besetzung
Dirigent: Valery Gergiev
Regie: Thomas Kratzer
Tannhäuser: Stephen Gould
Landgraf Hermann: Stephen Milling
Walter von der Vogelweide: Daniele Behle

 

 

3. Tag

Individuelle Abreise

 

 

 

Unsere Tipps

    • Gerne buchen wir Ihnen eine Besichtigung des legendären Bayreuther Festspielhauses.
    • Gourmet-Freuden erwarten Sie beim berühmten Fernsehkoch Alexander Herrmann im Posthotel in Wirsberg 20km von Bayreuth entfernt. Dürfen wir Ihnen einen Tisch reservieren ?
    • Besuchen Sie das schönste Barocktheater Europas, das Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

 

 

Unsere Leistungen

  • 2 Übernachtungen mit Frühstück im Hotel Rheingold Bayreuth**** oder ähnlich
  • Transfer vom Hotel zur Opernaufführung und zurück .
  • Karte der 1.- 4. Kategorie für eine Oper Ihrer Wahl im Bayreuther Festspielhaus

 

 

 

Reisepreis pro Person:

ab €   990,- im Doppelzimmer
ab €   190,- EZ-Zuschlag

Anmeldung auf Anfrage!

Selbstverständlich organisieren wir gerne Ihre Anreise sowie weitere Zusatzleistungen vor Ort.
Programm und Besetzungsänderungen vorbehalten.
Sie wünschen nähere Informationen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Anfrage über das
Kontakt‑Formular.

„Tannhäuser“

Кomponist: Richard Wagner

Große Romantische Oper in 3 Akten
Libretto: Richard Wagner
Uraufführung: 19. Oktober 1845, Dresden im Königlich Sächsisches Hoftheater

 

ERSTER AKT
Heinrich von Ofterdingen, genannt Tannhäuser, ist von anderen Minnesängern, die bei dem Landgrafen von Thüringen auf der Wartburg zu Gast waren, in Unfrieden geschieden. Die Gegensätze waren zu groß, Tannhäusers leidenschaftliche Art schreckte immer wieder die Freunde ab. Selbst Elisabeths tiefe Liebe genügte nicht mehr. So geriet der Sänger eines Tages unversehens in den Hörselberg, wo ihn Frau Venus (Holda) zu ihrem Ritter und Geliebten erhob und an sich fesseln konnte. Alles ist, wie es sich Tannhäuser immer wünschte, Sirenenklänge ertönen, Nymphen und Jünglinge tanzen zu bacchantischen Klängen. Die Paare verlieren sich in der Ferne, Grazien, Najaden und Amoretten umgeben das Lager der Göttin, an deren Seite Tannhäuser schläft. Der Sänger ist dieses leichtfertigen Lebens überdrüssig geworden, er wacht verstört auf, ein Traum hat ihn auf die Erde zurückgeführt. Er singt der Liebesgöttin auf ihren Wunsch noch von Liebe und Glück, innerlich ist er jedoch müde und sehnt sich nach Menschen, Frühling und Glockengeläute. Umsonst versucht ihn Venus zurückzuhalten, sie warnt ihn vor dem Unfrieden der Welt und künftigen Leiden. Tannhäuser drängt nach Kampf, Buße und Tod, sein »Heil ruht in Maria«. Ein Donnerschlag erdröhnt, der Venusberg mit all seinem Zauber verschwindet. Ein liebliches Tal, in der Ferne Wartburg und Hörselberg, tut sich auf, die Schalmei eines jungen Hirten, der Frau Holda und den Frühling preist, ertönt. Tannhäuser sinkt vor einem Heiligenbild im Gebet nieder, während in der Ferne der Gesang von Pilgern, die nach Rom ziehen, zu hören ist. Der Pilgerzug nähert sich und zieht vorüber. Tannhäuser steht ergriffen und denkt an seine Vergehen. Vom Wald erschallen Hornrufe, der Landgraf und die Sänger stoßen auf den Beter, ohne ihn zu erkennen. Erst Wolfram kommt der Fremde bekannt vor. Freudig begrüßen sie den lange Vermissten, dessen Hochmut erloschen zu sein scheint. Doch Tannhäuser erklärt, sein Weg führe ihn weit von hier und erst Wolframs Worte, Elisabeth warte auf ihn, können den Sänger bewegen, auf die Wartburg zu kommen.

 

ZWEITER AKT
Elisabeth, die den Kreis der Sänger gemieden hat, seit ihn Tannhäuser verließ, freut sich unendlich, ihren Geliebten wiederzusehen. Neue Lebenslust ist ihr zurückgekehrt, freudig begrüßt sie die Festhalle, die sie nie mehr betreten hat. Tannhäuser kommt mit Wolfram, der sich enttäuscht in den Hintergrund zurückzieht. Auch er liebt Elisabeth und muss mitansehen, wie sich Elisabeth und Tannhäuser ihre Liebe gestehen. Der Landgraf bemerkt, dass seine Nichte Tannhäuser liebt und will ihm zu Ehren ein großes Fest geben, einen Sängerwettstreit, bei dem Elisabeth dem Sieger den Preis überreichen soll. Die Gäste erscheinen, der Landgraf stellt die Aufgabe: Der Sänger sei Sieger, der am würdigsten das Wesen der Liebe beschreiben könne. Der hohe sittliche Ernst und die Würde, mit denen Wolfram von Eschenbach, Biterolf und Walter von der Vogelweide die Liebe darstellen, reizen Tannhäuser, dem nur Elisabeth schüchtern Beifall spendet, immer mehr, bis er sich nicht mehr beherrschen kann. Begeistert preist Tannhäuser den Taumel und das Entzücken der Liebe. Nur ihr, der Göttin der Liebe, soll sein Lied ertönen, nur ihr, die im Venusberg weile. Entsetzt über den Lästerer entfernen sich die Frauen, während Landgraf, Ritter und Sänger, die ihre heiligen Ideale verhöhnt sehen, mit dem Schwert auf den entrückten Sänger eindringen. Elisabeth wirft sich dazwischen und schützt den Geliebten. Sie kann ihren Onkel und die anderen bewegen, Gott allein richten zu lassen. Verstört ist Tannhäuser aus seinem Taumel erwacht. Voller Reue nimmt er das Urteil des Landgrafen, nach Rom zu pilgern und dort den Heiligen Vater um Vergebung zu bitten, an. Mit neuer Hoffnung, als er die Pilger von Erlösung durch Reue singen hört, stürzt Tannhäuser mit dem Ruf »Nach Rom«, aus dem Saal.

 

DRITTER AKT
wwInzwischen ist es Herbst geworden, Elisabeth wartet immer noch treu auf Tannhäusers Rückkehr. Am Marienbild im Tal betet sie inbrünstig um die Rettung des Geliebten, die Gesänge der zurückkehrenden Pilger sind in der Ferne zu hören. Die Büßer kommen näher, der Gesuchte ist nicht unter ihnen, die Sonne versinkt. Verzweifelt bittet die Enttäuschte um ihren Tod, der die Schuld Tannhäusers tilgen soll. Sie geht langsam in Richtung der Wartburg. Die Begleitung Wolframs, der ihr gefolgt war, weist sie ab. Es ist Nacht, Wolfram fühlt die Nähe des Todes. Da erscheint erschöpft in zerfetzter Pilgertracht der Sänger. Dem drängenden Wolfram berichtet Tannhäuser von seiner beschwerlichen Reise, die vergeblich war, weil der Papst nicht verziehen hat. Erschüttert hört Wolfram die Worte des Papstes:
»Wie dieser Stab in meiner Hand nie mehr sich schmückt mit frischem Grün kann aus der Hölle heißem Brand Erlösung nimmer dir erblühn!« Verzweifelt ruft Tannhäuser nach Venus. Wolfram sucht den wahnsinnig gewordenen Freund zurückzuhalten. Venus erscheint und heißt Tannhäuser, der sich von Wolfram losreißen und in ihre Arme stürzen will, willkommen. Tannhäuser eilt Venus entgegen, bleibt aber wie gelähmt stehen, als er die Worte des Freundes hört: »Elisabeth hat für dich gebetet, bald schwebt sie als Engel über dir. « Der Zauberspuk verschwindet, Edle bringen den Sarg der kurz zuvor gestorbenen Elisabeth herbei. Tannhäuser bricht an ihrer Seite zusammen und stirbt. Pilger verkünden ein Wunder, das in Rom geschehen ist: Der dürre Stab des Papstes ist neu ergrünt. Ergriffen stehen der Landgraf, Ritter und Pilger vor den Toten und preisen die Barmherzigkeit Gottes.

 

Quelle: opera-guide.ch