Reisen zu „Adriana Lecouvreur“ Salzburger Festspiele (konzertant)

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„Adriana Lecouvreur“ Salzburger Festspiele (konzertant)

Кomponist: Francesco Cilea

Oper in vier Akten
Libretto: Arturo Colautti, nach dem Drama Adrienne Lecouvreur von Eugène Scribe und Ernest Legouvé
Uraufführung: 6. November 1902, Mailand (Teatro Lirico)
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

INHALT

„ Ich bin die Seine, denn die Liebe ist stärker als das Schicksal!“

Zwei denkbar unterschiedliche Frauen des Rokoko sind Rivalinnen in der Liebe. Um seine politischen Ambitionen zu fördern, ist Maurizio, Graf von Sachsen, ein Verhältnis mit der verheirateten, stolzen und in den Kabalen der Pariser Adelsgesellschaft geübten Fürstin von Bouillon eingegangen. Seine eigentliche Liebe aber gilt der gefeierten Schauspielerin Adriana Lecouvreur, die Komplimente über ihre Kunst eher abwehrt als auskostet. „Ich bin die demütige Magd des schöpferischen Genies“, beginnt ihre Auftrittsarie in der nach ihr benannten, 1902 uraufgeführten Oper von Francesco Cilea. Ihr Credo der Wahrhaftigkeit lebt Adriana auf der Bühne wie im Leben. Der alte Regisseur Michonnet, der für sie eine schüchterne, nie gestandene Liebe empfindet, warnt sie: Als „arme Leute“ sollten sie sich aus den Spielen der Mächtigen lieber heraushalten. Doch Adriana verteidigt ihre Liebe und glaubt, es mit der Fürstin aufnehmen zu können. Sie ahnt nicht, dass ihre perfide Gegenspielerin vor nichts zurückschrecken wird.
Neben der „leidenschaftlichen Liebe der Protagonistin und dem bewegenden letzten Akt“ war es vor allem die „Verschmelzung von Komödie und Drama im prunkvollen Ambiente des 18. Jahrhunderts“, die Cilea am historischen Intrigenstück Adrienne Lecouvreur (1849) von Eugène Scribe und Ernest Legouvé reizte. Für das komische Element sorgen der eskapadenfreudige Fürst von Bouillon und sein ständiger Begleiter, der Abbé de Chazeuil, sowie Adrianas lebhafte Kollegen aus der Comédie-Française. Gegenüber den anderen Komponisten der Giovane Scuola zeichnet sich Cileas Musik durch größere Leichtigkeit, Feinheit und Transparenz aus, ohne deswegen an Intensität im Ausdruck und tragischem Potenzial einzubüßen. „Ihre Adriana ist eine ergreifende und bezaubernde Partitur“, gratulierte Jules Massenet nach der triumphalen Uraufführung, und rasch eroberte sich die Oper auf der ganzen Welt ein bewunderndes Publikum.
Quelle: Salzburger Festspiele

Besetzung:

Dirigent: Marco Armiliato
Adriana Lecouvreur: Anna Netrebko
Maurizio: Yusif Eyvazov
La Principessa di Bouillon: Anita Rachvelishvili
Philharmonia Chor Wien
Mozarteumorchester Salzburg