Reisen zu La Clemenza di Tito

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La Clemenza di Tito

Кomponist: Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto:
Caterino Mazzolà (nach einem Libretto von Pietro Metastasio)
Uraufführung :
6. September 1791, Prag (Altstädtisches Theater)

 

INHALT

ERSTER AKT
Vitellia, die Tochter des ehemaligen Kaisers Vitellius, hasst Titus, weil er sie nicht zur Gattin erwählt hat. Sie kann ihren Geliebten Sextus überreden, an einer Verschwörung gegen seinen Freund tellzunehmen (Come ti piace imponi). Von Annius erfährt sie, dass Titus aus Gründen der Staatsräson seiner Liebe zu Berenice, einer Ausländerin, entsagt hat. Vitellia schöpft wieder Hoffnung und versichert sich erneut das Vertrauen des Sextus (Deh, se piacer me vuoi). Als sich Vitellia entfernt hat, trifft sich Annius mit Sextus und bittet ihn um die Hand seiner Schwester Servilia, die ihm dieser zusagt.
Das Volk begrüsst den siegreichen Kaiser auf dem Forum. Dieser bittet Sextus zu dessen Entsetzen um die Hand seiner Schwester Servilia. Annius will auf seine Braut verzichten, doch diese gesteht dem Kaiser, dass sie nur Annius liebe (Ah, perdona al primo affetto). Hochherzig gibt Titus Servilia ihrem Geliebten zurück (Ah, se fosse intorno al trono), während Sextus, mit sich im Zweifel (Parto, ma tu ben mio), zu den Verschwörern eilt.
Publius, der Führer der Prätorianer, teilt Vitellia mit, dass der Kaiser sich entschlossen habe, sie zu heiraten. Verzweifelt versucht Vitellia, die Verschwörung aufzuhalten, doch es ist zu spät. Das Kapitol steht in Flammen. Sextus zögert noch, den Mord auszuführen (Oh Dei, che smania è questa). Im nächtlichen Rom verbreitet sich aber die Nachricht, dass der Kaiser tot sei.

ZWEITER AKT
Annius berichtet Sextus, der sich töten will, dass nicht der Kaiser, sondern ein Römer, der eine ähnliche Toga trug, getötet worden sei (Torna, di Tito a lato). Vitellia rät zur Flucht, doch Annius will sich dem Gericht stellen.
Sextus wird durch Publius verhaftet und vom Senat zum Tod in der Arena verurteilt (Tu fosti tradito). Titus kann nicht glauben, dass sein Freund ihn verraten hat. Tief erschüttert lässt er Sextus vorführen. Dieser bekennt dem Kaiser seine alleinige Schuld und Reue (Deh, per questo istante solo), ohne aber den wahren Grund zu nennen, weil er Vitellia schonen will. Nachdem Sextus wieder abgeführt worden ist, bedenkt Titus die Sinnlosigkeit eines Herrschertums, das nur auf Tyrannei gegründet ist (Se all’impero).
Vitellia hat sich, nachdem auch Servilia und Annius umsonst um Gnade für den Verurteilten gebeten haben, entschlossen, Titus zu gestehen, dass sie selbst die Tat geplant hat. (Non più di fiori). Als die Verurteilten schon zum Tod geführt werden sollen, fällt sie dem Kaiser zu Füssen und bekennt ihre Schuld. Titus ist bewegt und begnadigt die Verschwörer (Ma che giorno è mai questo?). Das Volk jubelt dem gütigen Herrscher zu.

Quelle: the virtual opera house