Reisen zu „La Clemenza di Tito“

Infos zur Oper
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16.05. - 19.05.2019
Opernreise Lüttich/Liège „La clemenza di Tito“
ab € 570,-

„La Clemenza di Tito“

Кomponist: Wolfgang Amadeus Mozart
Lüttich - Liège
16.05 - 19.05.2019

Libretto: Caterino Mazzolà (nach einem Libretto von Pietro Metastasio)
Uraufführung: 6. September 1791, Prag Altstädtisches Theater

INHALT

ERSTER AKT
Vitellia, die Tochter... Weiterlesen

Reiseinfo

DIE KÖNIGLICHE OPER DER WALLONIE
Lüttich oder Liège, die Kunststadt mit Charme in der französisch sprachigen Region Wallonien in Belgien gelegen, ist seit Langem ein kommerzielles und kulturelles Zentrum. Die Altstadt ist durch Sehenswürdigkeiten aus dem Mittelalter geprägt, darunter die romanische Stiftskirche St. Bartholomäus. Das Grand-Curtius-Museum in einem Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert besitzt archäologische Schätze und Kunstwerke, während die Opéra Royal de Wallonie-Liège bereits seit 1820 Opern inszeniert. Erleben Sie wunderbare Neuproduktionen und lassen Sie sich von der Lebensfreude der Lütticher Bewohner anstecken.

 

 

Reiseprogramm

Donnerstag, 16. Mai 2019

Individuelle Anreise nach Lüttich und Check-in in Ihr Hotel. Am Abend erwartet Sie ein 4-gängiges Willkommens-Abendessen in Ihrem Hotel.

 

Freitag, 17. Mai 2019

Heute unternehmen Sie einen interessanten geführten Stadtspaziergang durch Lüttich. Beim Rundgang erreichen wir viele Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum der Stadt: Die Kathedrale und die vielen Kirchen, darunter die romanische Kirche Saint-Barthélemy mit dem legendären Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert, den fürstbischöflichen Palast, das barocke Rathaus und die interessante de Bueren-Treppe mit ihren 374 Stufen. Der Rest des Tages steht zur individuellen Erkundung der Stadt zur Verfügung. Am Abend erwartet Sie um 20:00 Uhr die Oper „La Clemenza di Tito“ von Wolfgang Amadeus Mozart in der Royal Opera de Wallonie.

 

Besetzung
Dirigent: Thomas Rösner
Regie: Cecile Roussat
Vitellia: Patrizia Ciofi
Sesto: Anna Bonitatibus
Tito: Leonardo Cortellazi

 

 

Samstag, 18. Mai 2019

Besuchen Sie das Kulturzentrum Lüttich – „Les Chiroux“, es präsentiert in seinen Ausstellungsräumen ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm: Illustratorenkunst und zeitgenössische Fotografie wechseln sich mit bildender Kunst ab oder das Museum der schönen Künste oder Le Gran Curtuis rund 5.800 Stücke aus den Bereichen Archäologie, Kunstgewerbe, religiöse und maasländische Kunst erwarten Sie hier oder spazieren Sie durch den Botanischen Garten der Stadt.

 

Sonntag, 19. Mai 2019

Individuelle Abreise von Ihrem Hotel.

 

 

Unsere Tipps

  • Unbedingt kosten müssen Sie die einzig wahre Lütticher Waffel den Geschmack und die Qualität gibt es nur hier.
  • Der echte Café Liégeois ist ein cremig-mildes aromatisches Dessert bestehend aus Café und Eiscrème.
  • Das einzige Sinfonische Berufsorchester im französischsprachigen Belgien ist das “Königliche Philharmonische Orchester Lüttich“. Aufführungen finden im „Salle Philharmonique“ statt.

 

 

Unsere Leistungen:

  • 3 Übernachtungen mit Frühstück im zentralen und komfortablen Hotel Les Comtes de Méan ****
  • Sie wohnen in Zimmern mit Gartenblick
  • Typisch französisches 4-gängiges Willkommensabendessen in Ihrem Hotel
  • Karte der 1. Kategorie für die Oper „La clemenza di Tito“ in der Opéra Royal de Wallonie-Liège am 17.05.2019 um 20:00 Uhr
  • Interessante Stadtbesichtigung im historischen Stadtkern von Lüttich.

 

 

Reisepreis pro Person:

€   570,- im Doppelzimmer
€   225,- EZ-Zuschlag

Anmeldung auf Anfrage!

Selbstverständlich organisieren wir gerne Ihre Anreise sowie weitere Zusatzleistungen vor Ort. Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten.
Sie wünschen nähere Informationen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Anfrage über das
Kontakt‑Formular.

„La Clemenza di Tito“

Кomponist: Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto: Caterino Mazzolà (nach einem Libretto von Pietro Metastasio)
Uraufführung: 6. September 1791, Prag Altstädtisches Theater

INHALT

ERSTER AKT
Vitellia, die Tochter des ehemaligen Kaisers Vitellius, hasst Titus, weil er sie nicht zur Gattin erwählt hat. Sie kann ihren Geliebten Sextus überreden, an einer Verschwörung gegen seinen Freund tellzunehmen (Come ti piace imponi). Von Annius erfährt sie, dass Titus aus Gründen der Staatsräson seiner Liebe zu Berenice, einer Ausländerin, entsagt hat. Vitellia schöpft wieder Hoffnung und versichert sich erneut das Vertrauen des Sextus (Deh, se piacer me vuoi). Als sich Vitellia entfernt hat, trifft sich Annius mit Sextus und bittet ihn um die Hand seiner Schwester Servilia, die ihm dieser zusagt. Das Volk begrüsst den siegreichen Kaiser auf dem Forum. Dieser bittet Sextus zu dessen Entsetzen um die Hand seiner Schwester Servilia. Annius will auf seine Braut verzichten, doch diese gesteht dem Kaiser, dass sie nur Annius liebe (Ah, perdona al primo affetto). Hochherzig gibt Titus Servilia ihrem Geliebten zurück (Ah, se fosse intorno al trono), während Sextus, mit sich im Zweifel (Parto, ma tu ben mio), zu den Verschwörern eilt. Publius, der Führer der Prätorianer, teilt Vitellia mit, dass der Kaiser sich entschlossen habe, sie zu heiraten. Verzweifelt versucht Vitellia, die Verschwörung aufzuhalten, doch es ist zu spät. Das Kapitol steht in Flammen. Sextus zögert noch, den Mord auszuführen (Oh Dei, che smania è questa). Im nächtlichen Rom verbreitet sich aber die Nachricht, dass der Kaiser tot sei.

ZWEITER AKT
Annius berichtet Sextus, der sich töten will, dass nicht der Kaiser, sondern ein Römer, der eine ähnliche Toga trug, getötet worden sei (Torna, di Tito a lato). Vitellia rät zur Flucht, doch Annius will sich dem Gericht stellen. Sextus wird durch Publius verhaftet und vom Senat zum Tod in der Arena verurteilt (Tu fosti tradito). Titus kann nicht glauben, dass sein Freund ihn verraten hat. Tief erschüttert lässt er Sextus vorführen. Dieser bekennt dem Kaiser seine alleinige Schuld und Reue (Deh, per questo istante solo), ohne aber den wahren Grund zu nennen, weil er Vitellia schonen will. Nachdem Sextus wieder abgeführt worden ist, bedenkt Titus die Sinnlosigkeit eines Herrschertums, das nur auf Tyrannei gegründet ist (Se all’impero). Vitellia hat sich, nachdem auch Servilia und Annius umsonst um Gnade für den Verurteilten gebeten haben, entschlossen, Titus zu gestehen, dass sie selbst die Tat geplant hat. (Non più di fiori). Als die Verurteilten schon zum Tod geführt werden sollen, fällt sie dem Kaiser zu Füssen und bekennt ihre Schuld. Titus ist bewegt und begnadigt die Verschwörer (Ma che giorno è mai questo?). Das Volk jubelt dem gütigen Herrscher zu.

Quelle: the virtual opera house