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I Lombardi alla prima crociata

Кomponist: Giuseppe Verdi

INHALT

ERSTER AKT – Die Rache
In der Kathedrale von Mailand wird zwischen den Brüdern Arvino und Pagano Versöhnung gefeiert. Beide hatten sich um Viclinda beworben und deshalb entzweit. Pagano, von Viclinda verschmäht, versuchte, seinen Bruder zu töten und wurde verbannt. Jetzt ist er, angeblich voll Reue, zurückgekehrt. Arvino wird zum Anführer der Lombarden auf dem Kreuzzug gegen Jerusalem gewählt, indessen plant Pagano mit Pirros Hilfe, Viclinda für sich zu gewinnen. Er lässt das Haus seines Bruders, den er zu töten versucht, anzünden, doch sein Schwert trifft versehentlich nicht Arvino, sondern seinen Vater Folco. Pagano wird erneut verbannt.

ZWEITER AKT – Der Mann der Höhle
Acciano, der Herrscher von Antiochia, ist über den Vormarsch der Christen unterrichtet worden und will gegen sie ins Feld ziehen. In seiner Gefangenschaft lebt Griselda, Arvinos Tochter, die sich in Oronte, den Sohn des Tyrannen, verliebt hat. Oronte gesteht seiner Mutter Sofia, dass er Griselda liebt und findet ihre Zustimmung, weil sie hofft, ihren Sohn dadurch zum Christentum bekehren zu können. Pagano lebt seit einiger Zeit als Eremit in der Umgebung von Antiochia und veranlasst Pirro, der zum moslemischen Glauben übergetreten ist, als Sühne die Tore der Stadt heimlich zu öffnen. Die Christen dringen in die Stadt ein. Arvino findet seine Tochter wieder, die ihn verflucht, weil sie glaubt, dass er ihren Geliebten erschlagen hat. Als Arvino seine Tochter wegen ihrer beleidigenden Worte töten will, fallen ihm der Eremit und die umstehenden Krieger in den Arm.

DRITTER AKT – Die Bekehrung
Griselda, die unglücklich im Lager der Kreuzfahrer lebt, trifft Oronte, der sich als Lombarde verkleidet hat und von seiner Verwundung durch Arvino wieder genesen ist. Beide versuchen zu fliehen, doch Arvino setzt den Flüchtigen nach und verwundet Oronte aufs Neue. Trotzdem können beide eine Höhle am Jordan erreichen, Oronte ist tödlich verletzt. Pagano findet die Flüchtlinge und tauft Oronte, der in Griseldas Armen stirbt.

VIERTER AKT – Das Heilige Grab
Die Lombarden sind erschöpft und halb verdurstet weiter auf dem Vormarsch gegen Jerusalem, entdecken eine Quelle und erobern die heilige Stadt. Oronte erscheint Griselda im Traum, das Mädchen wird von dem Eremiten wieder mit ihrem Vater versöhnt. Bei den Kämpfen um Jerusalem ist Pagano tödlich verwundet worden. Er gibt sich seinem Bruder, der ihm verzeiht, zu erkennen. Sterbend sieht der Reuige die christlichen Banner von den Mauern der befreiten Stadt wehen, während die Kreuzfahrer Gott preisen und ein Danklied anstimmen.

Quelle: opera-guide.ch