Reisen zu I Lombardi alla prima crociata

Infos zur Oper
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26.04. - 01.05.2018
Opernreise Piemont – I Lombardi alla prima crociata
ab € 1785,-

I Lombardi alla prima crociata

Кomponist: Giuseppe Verdi
Piemont
26.04 - 01.05.2018

INHALT

ERSTER AKT – Die Rache
In der Kathedrale von Mailand wird zwischen den Brüdern Arvino und Pagano Versöhnung gefeiert.... Weiterlesen

Reiseinfo

„Schatztruhe des Genusses“ – Wer Piemont bisher nur aus der Mon-Chéri-Werbung kannte, hat definitiv etwas verpasst. Das Piemont ist in jeder Hinsicht ein Traumland für Genießer: Zauberhafte Landschaften erfreuen das Auge, hier wachsen Barolo und Trüffel, die Küche gehört zu den Großen der Welt und ist Zentrum der Slow- Food- Bewegung. Schlendern Sie an den Ufern des Lago Maggiore und durch die Trüffelstadt Alba, kosten Sie die großen Weine der Region und staunen Sie über die barocke Pracht in der Fiat-Metropole Turin. Im Teatro Regio erleben Sie die selten gespielte, mit großem Erfolg uraufgeführte Verdioper „I Lombardi alla prima crociata“.

Reiseprogramm:

Donnerstag, 26.4.2018
Benvenuti in Italia!
Wir starten in der Früh ab Salzburg und stimmen uns bei unserem Mittagessen am Gardasee auf die oberitalienischen Seen ein. Südlich der schneebedeckten Alpengipfel bezaubern sie durch ihre vielgestaltige Natur und ihren submediterranen Charme mit Palmen, Olivenhainen, Weinbergen und farbenprächtigen Blumen- und Parklandschaften.
Abends erwartet uns am Lago Maggiore ein Willkommensabendessen: „Benvenuti in Italia!“.

 

Freitag, 27.4.2018
Lago Maggiore – romantischer Zauber liegt in der Luft
Bei einem Spaziergang entlang der Uferpromenade von Stresa werden Erinnerungen an die Belle Époque wahr. Die Aristokratenfamilie Borromeo aus Mailand ließ hier schon im Mittelalter eindrucksvolle Palazzi erbauen, dazu fügten sich Ende des 19. Jahrhunderts beeindruckende Jugendstilvillen. Mit dem Boot setzen wir von Stresa über auf die Isola Bella und erleben bei einem geführten Spaziergang barocken Prunk eingebettet in eine exotische Pflanzenwelt. Nicht ohne Grund tummelten sich hier schon immer viele Künstler. Wir stärken uns bei einem Mittagessen und fahren dann weiter nach Turin.

 

Samstag, 28.4.2018
Turin – Perle des Barocks
Wir spazieren durch die elegante Altstadt mit ihren prächtigen Palästen. Von wegen Industriestadt – „barocke Perle“ wäre eher angebracht, wie wir in der Kathedrale feststellen, in der das Turiner Grabtuch verschlossen aufbewahrt wird. Auch „erste Hauptstadt Italiens“ würde passen, denn hinter der Fassade des Palazzo Carignano wurde vor mehr als 150 Jahren die Einigung Italiens ausgerufen. Danach genießen wir in einem der eleganten Turiner Kaffeehäuser einen ausgiebigen „Aperitivo“. Um 15 Uhr erleben wir Verdis „I Lombardi alla prima crociata“ im Teatro Regio und können danach bei einem Abendessen mit piemontesischen Spezialitäten ausgiebig die Facetten dieses Frühwerks von Verdi diskutieren.
Besetzung:
Dirigent: Michele Mariotti
Regie: Stefano Mazzonis di Pralafera
Arvino: Giuseppe Gipali
Pagano: Alex Esposito
Viclinda: Lavinia Bini

 

Sonntag, 29.4.2018
Die Langhe – Weinkulturlandschaft als UNESCO-Welterbe
In den nächsten Stunden geht es um Wein: Wir fahren durch die Langhe, die Heimat des Barolos, des Königs der Rotweine. Die Weinberge stehen seit Kurzem sogar unter dem Schutz der UNESCO! Die Fahrt durch sie mit ihren mittelalterlichen Burgen und historischen Dörfern ist eines der Highlights des Piemont! Dann tauchen wir in einen Weinkeller ab und lassen uns mittags diverse lokale Spezialitäten und den guten Tropfen schmecken. Weiter geht es nach Alba, wo die berühmte Trüffel allgegenwärtig ist, die uns natürlich genauso interessiert wie die hübsche Altstadt und der Dom. Zur Abwechslung wachsen einmal keine Trauben, sondern Haselnusssträucher rings um die Stadt. Kein Wunder, dass hier die berühmteste Nuss-Nougat-Creme der Welt hergestellt wird.

 

Montag, 30.4.2018
Turin – die Residenzen der Savoyer
Das Haus Savoyen hat die Geschichte nicht nur der Stadt Turin, sondern auch ganz Italiens entscheidend geprägt. Turin als ihre Residenzstadt war Schaubühne und Triebwerk der italienischen Einheit sowie erste Hauptstadt des Regno d‘Italia. Wir besichtigen den Palazzo Reale, der 1997 gemeinsam mit 14 anderen königlichen Residenzen in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Am freien Nachmittag genießen Sie vielleicht noch einen „Barolo chinato“, bevor wir am Abend typische piemontesische Köstlichkeiten beim Abschiedsabendessen verkosten.

 

Dienstag, 1.5.2018
Heimreise
Auf der Rückfahrt nach Salzburg halten wir wieder am Gardasee und genießen noch einmal ein Mittagessen am See, bevor wir den Weinbergen
und Olivenhainen endgültig „arrivederci“ sagen.

Unsere Leistungen:
  • Busfahrt Salzburg – Lago di Garda – Lago Maggiore – Turin – Langhe – Lago di Garda – Salzburg
  • 1 Übernachtung mit Frühstück im Hotel Concorde **** oder ähnlich am Lago Maggiore
  • 4 Übernachtungen und Frühstück im Hotel Best Western Plus Genova**** oder ähnlich in Turin
  • Bootsfahrt Isola Bella und Isola dei Pescatori im Borromäischen Golf amLago Maggiore
  • 4 Mittagessen und 3 Abendessen laut Programm
  • Italienischer Aperitivo in einem der historischen Cafés von Turin
  • Weinverkostung in einem Weinkeller in den Langhe
  • Besichtigung und Verkostung in einem Torronificio
  • Geführte Besichtigungen und Eintritte laut Programm
  • 1 Opernkarte in Kategorie 1 für Verdis „I Lombardi alla prima crociata“ im Teatro Regio
  • Transfer- und Busleistungen laut Programm
  • Erfahrene Reiseleitung
Reisepreis pro Person:

€ 1.785,– im Doppelzimmer
€ 295,– EZ-Zuschlag

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen

Anmeldung bis 15. Jänner 2018
Spätere Anmeldungen sind auf Anfrage möglich.

Selbstverständlich organisieren wir Ihre Anreise sowie weitere Zusatzleistungen vor Ort.
Programm- und Besetzungsänderungen vorbehalten.

Sie wünschen nähere Informationen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Anfrage über das
Kontakt‑Formular.

I Lombardi alla prima crociata

Кomponist: Giuseppe Verdi

INHALT

ERSTER AKT – Die Rache
In der Kathedrale von Mailand wird zwischen den Brüdern Arvino und Pagano Versöhnung gefeiert. Beide hatten sich um Viclinda beworben und deshalb entzweit. Pagano, von Viclinda verschmäht, versuchte, seinen Bruder zu töten und wurde verbannt. Jetzt ist er, angeblich voll Reue, zurückgekehrt. Arvino wird zum Anführer der Lombarden auf dem Kreuzzug gegen Jerusalem gewählt, indessen plant Pagano mit Pirros Hilfe, Viclinda für sich zu gewinnen. Er lässt das Haus seines Bruders, den er zu töten versucht, anzünden, doch sein Schwert trifft versehentlich nicht Arvino, sondern seinen Vater Folco. Pagano wird erneut verbannt.

ZWEITER AKT – Der Mann der Höhle
Acciano, der Herrscher von Antiochia, ist über den Vormarsch der Christen unterrichtet worden und will gegen sie ins Feld ziehen. In seiner Gefangenschaft lebt Griselda, Arvinos Tochter, die sich in Oronte, den Sohn des Tyrannen, verliebt hat. Oronte gesteht seiner Mutter Sofia, dass er Griselda liebt und findet ihre Zustimmung, weil sie hofft, ihren Sohn dadurch zum Christentum bekehren zu können. Pagano lebt seit einiger Zeit als Eremit in der Umgebung von Antiochia und veranlasst Pirro, der zum moslemischen Glauben übergetreten ist, als Sühne die Tore der Stadt heimlich zu öffnen. Die Christen dringen in die Stadt ein. Arvino findet seine Tochter wieder, die ihn verflucht, weil sie glaubt, dass er ihren Geliebten erschlagen hat. Als Arvino seine Tochter wegen ihrer beleidigenden Worte töten will, fallen ihm der Eremit und die umstehenden Krieger in den Arm.

DRITTER AKT – Die Bekehrung
Griselda, die unglücklich im Lager der Kreuzfahrer lebt, trifft Oronte, der sich als Lombarde verkleidet hat und von seiner Verwundung durch Arvino wieder genesen ist. Beide versuchen zu fliehen, doch Arvino setzt den Flüchtigen nach und verwundet Oronte aufs neue. Trotzdem können beide eine Höhle am Jordan erreichen, Oronte ist tödlich verletzt. Pagano findet die Flüchtlinge und tauft Oronte, der in Griseldas Armen stirbt.

VIERTER AKT – Das Heilige Grab
Die Lombarden sind erschöpft und halb verdurstet weiter auf dem Vormarsch gegen Jerusalem, entdecken eine Quelle und erobern die heilige Stadt. Oronte erscheint Griselda im Traum, das Mädchen wird von dem Eremiten wieder mit ihrem Vater versöhnt. Bei den Kämpfen um Jerusalem ist Pagano tödlich verwundet worden. Er gibt sich seinem Bruder, der ihm verzeiht, zu erkennen. Sterbend sieht der Reuige die christlichen Banner von den Mauern der befreiten Stadt wehen, während die Kreuzfahrer Gott preisen und ein Danklied anstimmen.

Quelle: opera-guide.ch