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Davide penitente

Кomponist: Wolfgang Amadeus Mozart

 

Ein königlicher Büßer und Beter, dessen Psalmen nicht zuletzt in das musikalische Gewand von erhabener Strenge sowie in ebenso beseelte wie virtuose Arien gekleidet werden, barocke Chormusiktradition im Verein mit individualisierter solistischer Ausdruckskraft und – meisterlich choreographierte Pferde in der Felsenreitschule: Mozarts „Davide penitente“ wird durch die Zusammenarbeit von Marc Minkowski, den Musiciens du Louvre Grenoble, einer herausragenden Sängerschar und dem französischen Pferdekünstler und Theatermacher Bartabas zum einzigartigen Gesamtkunstwerk. „Die Societätmitglieder im Wienn zum Besten der Wittwen und Waisern verlangten von Mozart ein Oratorium … Da aber die Zeit, ein neues zu komponieren, zu kurz war, nahm er eine große unvollendete Messe hervor und legte derselben einen … italienischen … Text unter, setzte einige Arien und Duetten dazu und so entstand das sogenannte Oratorium: Davidde penitente, worin die Chöre aus dem Kyrie und Gloria genommen und in der Fuge ein dreistimmiges Solo von ihm eingeschaltet wurde“: So berichtet Maximilian Stadler, der von Mozarts Witwe eingesetzte Verwalter von dessen musikalischem Nachlass, über die Entstehung des heute meist als Kantate bezeichneten Werks, für das der Komponist seine große Messe in c-Moll als Basis verwendet hat, die neben dem Requiem als das bedeutendste Fragment aus seiner Hand gilt.