Reisen zu Ariodante

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Ariodante

Кomponist: Georg Friedrich Händel

Oper in drei Akten

Libretto:
unbekannter Autor auf Grundlage von Antonio Salvis

Uraufführung:
8. Januar 1735, London (Covent Garden)

INHALT

ERSTER AKT
Ginevra schmückt sich mit Dalindas Hilfe zum Empfang ihres geliebten Ariodante, der mit Einverständnis des Vaters ihr Gatte werden soll. Als Dafinda bemerkt, dass Polinesso heimlich in das Zimmer eintritt, verlässt sie den Raum, während der Herzog sehr zu Ginevras Unwillen um sie zu werben beginnt, weil er mit ihrer Hilfe schottischer König werden will. Ginevra weist Polinesso schroff zurück, der nun durch Dalinda, die er zu lieben vorgibt, dennoch sein Ziel zu erreichen sucht. Währenddessen treffen sich nun Ginevra und Arlodante im Schlossgraben und schwören sich ewige Treue. Der König erscheint mit seinem Gefolge und beauftragt Odoardo, alles für die bevorstehende Hochzeit vorzubereiten. Die jungen Leute sind froh. Unterdessen hat Polinesso Dalinda überredet, sich als Ginevra zu verkleiden und ihn nachts in ihr Zimmer einzulassen. Er kann Dalinda davon überzeugen, dass er nur durch diese Selbsttäuschung die Liebe zu Ginevra vergessen könne. Nachdem der Herzog gegangen ist, trifft Lurcanio Dalinda und erklärt ihr seine Liebe.

ZWEITER AKT
Es ist Nacht geworden: Im Park an der Rückseite der königlichen Burg versucht Polinesso seinen Rivalen Ariodante nun zu überzeugen, dass Ginevra ihm untreu ist. Polinesso gibt das verabredete Zeichen, die als Ginevra verkleidete Dalinda lässt den Herzog in ihr Gemach ein. Ariodante ist ausser sich vor Schmerz und will sich töten. Lurcanio kommt zufällig des Weges, entreisst ihm die Waffe, und beide schwören, die Wahrheit aufzudecken, sich zu rächen, und eilen davon. Polinesso triumphiert, während Dalinda bittere Reue empfindet.
Als der König mit seinen Räten beschliesst, Arlodante zu seinem Nachfolger zu wählen, bringt Odoardo die Botschaft, dass sich der junge Mann völlig verstört von einem Felsen ins Meer gestürzt hat. Der König teilt Ginevra das Unglück mit, das Mädchen bricht zusammen und wird weggetragen. Lurcanio berichtet, dass Ginevra an allem Schuld ist, weil sie einen Fremden in ihre Kammer genommen hat, wie er und sein Bruder beobachtet hätten. Der König verstösst seine Tochter und klagt sie an. Ginevra teilt alles Dalinda mit, doch diese schweigt.

DRITTER AKT
Ariodante hat sich aus dem Meer gerettet und in den Wald verkrochen. Hier sieht er, wie zwei Männer Dalinda, Polinessos Mitwisserin, töten wollen. Der junge Mann verjagt die Mörder. Dalinda gesteht ihm ihre Schuld, beide eilen zum Schloss, um Ginevra, die zum Tode verurteilt wurde, zu retten.
Während Ginevra vor dem Vater ihre Unschuld beteuert, schlägt ihr dieser vor, Polinesso für sie im Gottesgericht streiten zu lassen. Ginevra lehnt entsetzt dieses Ansinnen ab. Lurcanio streitet für sie im Zweikampf und tötet Polinesso. Ariodante und Dafinda stürzen herbei und klären die Intrige des toten Polinesso auf. Das Hochzeitsfest Ginevras mit Arlodante wird festlich begangen.

Quelle: opera-guide.ch