Reisen zu Adriana Lecouvreur

Infos zur Oper
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17.11. - 19.11.2017
Opernreise Wien – Adriana Lecouvreur
ab € 880,-

Adriana Lecouvreur

Кomponist: Francesco Cilea
Wien
17.11 - 19.11.2017

Oper in vier Akten

Libretto
Arturo Colautti, nach dem Drama Adrienne Lecouvreur von Eugène Scribe und Ernest Legouvé

Uraufführung
6. November 1902,... Weiterlesen

Reiseinfo

Reisen Sie nach Wien, die ehemalige Kaiserstadt und lassen Sie sich von ihrer Schönheit bezaubern. Genießen Sie ein Opernhighlight der Extraklasse Anna Netrebko , die „Primadonna assoluta“ und Piotr Beczala werden Sie in der Oper Adriana Lecouvreur in der Wiener Staatsoper, unter dem Motto „Warum denn Sterben? Leben will ich und Ihn lieben!“, begeistern. Es erwartet Sie ein mysteriöser Todesfall, Gerüchte, Affairen und Eifersucht, begleitet durch den außergewöhnlichen Gesang bekannter Opernstars.

Reiseprogramm:

Freitag, 17.11.2017
Individuelle Anreise


Samstag, 18.11.2017

Der Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Spazieren Sie durch den 1. Bezirk und bewundern Sie die zahlreichen Ringstraßenpalais, die Hofburg, das Natur-und Kunsthistorische Museum, das Parlament, die Staatsoper, die Hofburg und viele mehr.

Genießen Sie vor der Aufführung einen exklusiven Aperitif in der Hotel-Bar Ihres Hotels. Abends erwartet Sie die Opernaufführung „Adriana Lecouvreur“ von Francesco Cilea, in der Wiener Staatsoper.


Sonntag, 19.11.2017

Individuelle Abreise

Unsere Leistungen:
  • 2 Übernachtungen mit Frühstück im Luxus- & Designhotel Le Meridien ***** in Wien
  • Sie wohnen in Zimmern der Deluxe Kategorie
  • Exklusiver Aperitif vor der Opernvorstellung in der Hotel-Bar
  • Karten der 2. Kategorie für die Oper „Adriana Lecouvreur“, in der
    Wiener Staatsoper am 18.November 2017 um 19.00 Uhr (Ende
    22:15) – 1. Kategorie mit Aufpreis (s. unten).
Reisepreis pro Person:

€ 880,- im Doppelzimmer
€ 45,- Aufpreis Kategorie 1
€ 510,- EZ Zuschlag

Anmeldung bis 18. September 2017!
Spätere Anmeldungen sind auch auf Anfrage möglich.

Selbstverständlich organisieren wir gerne Ihre Anreise sowie weitere Zusatzleistungen vor Ort.

Sie wünschen nähere Informationen? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir freuen uns auf Ihre Anfrage über das
Kontakt‑Formular.

Adriana Lecouvreur

Кomponist: Francesco Cilea

Oper in vier Akten

Libretto
Arturo Colautti, nach dem Drama Adrienne Lecouvreur von Eugène Scribe und Ernest Legouvé

Uraufführung
6. November 1902, Mailand (Teatro Lirico)

ERSTER AKT
Die Comédie Française bringt unter Michonnets Leitung Racines »Bajazet« und Regnards »Les folies amoureuses« heraus, wobei die Sensation des Abends das gleichzeitige Auftreten der berühmten Adriana Lecouvreur und Madame Duclos ist. Während die Schauspielerinnen Dangeville und Jouvenot sowie ihre Kollegen Quinault und Poisson den Regisseur mit allerlei Wünschen bedrängen, erscheint kurz vor der Vorstellung der Fürst von Bouillon, den der Abbé Chazeuil begleitet. Der Fürst fragt nach Madame Duclos, seiner Mätresse, die ein von ihm geschenktes Haus am Seine-Ufer bewohnt, und erfährt, dass die Schauspielerin gerade einen Brief schreibt. Der Fürst befiehlt dem Abbé, den Brief abzufangen. Adriana erscheint im Kostüm, ihre Rolle memorierend. Sie wehrt den Beifall des Fürsten und des Abbés damit ab, dass sie nur die Dienerin des schaffenden Genies sei. Die Besucher gehen, Michonnet bleibt mit Adriana allein zurück. Der ältere Regisseur liebt Adriana und hält, weil er eine Erbschaft gemacht hat, um ihre Hand an. Adriana erklärt, dass sie seit kurzem einen jungen Fähnrich liebe, der sich in Begleitung des Herzogs von Sachsen befindet. Michonnet entfernt sich, weil die Aufführung bald beginnt. Da stürmt Maurizio, als einfacher Soldat gekleidet, herein und gesteht Adriana seine Liebe. Die Schauspielerin muss auf die Bühne, schenkt ihrem Verehrer einen Veilchenstrauss und will Maurizio nach der Vorstellung treffen. Unterdessen hat der Fürst den Brief der Duclos erhalten, aus dem hervorgeht, dass Maurizio nachts in die Villa kommen soll. Um die beiden zu ertappen, beschliesst der Fürst, mit allen Schauspielern dorthin zu gehen. Jetzt erst erhält Maurizio den Brief der Duclos, den sie für die Fürstin, die den Herzog liebt, schreiben musste. Weil der Fürstin das Verhältnis ihres Gatten mit der Schauspielerin bekannt ist, hat sie diese völlig in der Hand und kann auch die Villa jederzeit benutzen. Maurizio, der von der Fürstin abhängig ist, schreibt eine Entschuldigung für seine Geliebte, der Zettel wird auf die Bühne gebracht. Adriana, beleidigt und eifersüchtig, spielt wie noch nie; Michonnet und das Publikum sind begeistert. Als Adriana von der Bühne kommt, lädt der Fürst alle zu Madame  Duclos ein. Adriana will mitgehen, weil auch der Herzog gebeten ist, bei dem sie sich wegen ihres »Fähnrichs« verwenden will. Sie erhält vom Fürsten einen Universalschlüssel für das Haus.

ZWEITER AKT
Die Fürstin wartet ungeduldig auf Maurizio, der sich verspätet hat und um Verzeihung bittend eintritt. Sie sieht bei ihm einen Veilchenstrauß und fragt, ob dies der Grund für die Verspätung sei. Geistesgegenwärtig überreicht der Herzog der Fürstin die Blumen. Sie verspricht ihm, seine politischen Pläne zu unterstützen. Weil Maurizio sehr zurückhaltend ist, argwöhnt die Fürstin, dass ihr Geliebter an eine andere Frau denkt. Erleichtert hört Maurizio jetzt eine Kutsche vorfahren, die Fürstin sieht ihren Gatten und den Abbé kommen. Maurizio versteckt die Fürstin im Nebenzimmer. Fürst und Abbé erscheinen und wundern sich, den Herzog allein vorzufinden, da sie von außen eine Frauengestalt gesehen haben, die sie für Madame Duclos hielten. Der Herzog will sich mit dem Fürsten duellieren, doch dieser ist froh, sich der längst überdrüssigen Geliebten entledigen zu können. Adriana kommt herein und erkennt, dass ihr Geliebter kein Fähnrich, sondern der Herzog selbst ist. Da jetzt auch Michonnet hereinstürmt, um Madame Duclos eine neue Rolle anzubieten, glaubt Adriana, dass sich Maurizio mit dieser getroffen hat. Doch die versteckte Dame lässt sich trotz Michonnets Bemühungen nicht sehen. Maurizio gelingt es, Adriana zu überzeugen, dass er sich mit einer politisch wichtigen Person verabredet hat. Er überredet seine Geliebte, die Unbekannte zu schützen. Adriana löscht die Kerzen und will die Fürstin, der ihre Stimme bekannt vorkommt, entfliehen lassen. Weil es zwischen beiden Rivalinnen um Maurizio zu einer heftigen Auseinandersetzung kommt, ruft die Schauspielerin nach Licht. Die Fürstin kann mit Hilfe des Schlüssels durch eine Geheimtür unerkannt entkommen, verliert aber ihr kostbares Armband.

DRITTER AKT
Der Fürst von Bouillon gibt ein Fest, auf dem seine Gemahlin Maurizios neue Geliebte entlarven will. Daher behauptet die Fürstin, dass Maurizio in einem Duell lebensgefährlich verletzt worden sei. Die Gäste, darunter auch Adriana und Michonnet, sind überrascht; die Schauspielerin, deren Stimme der Fürstin schon bei der Begrüßung bekannt war, wird ohnmächtig und verrät sich dadurch. Plötzlich tritt Maurizio unversehrt ein und wendet sich zu Adrianas Verdruss der Fürstin zu. Nachdem der Herzog auf Wunsch des Fürsten von seinen Kriegsabenteuern berichtet hat, wird zur Unterhaltung ein Ballett aufgeführt. Ein Gespräch zwischen Fürstin und Adriana entdeckt endgültig ihre Rivalität. Adriana, die ihren Veilchenstrauß  am Kleid der Fürstin sieht, zeigt das in der Villa gefundene Armband, das der Fürstin gehört. Verletzt durch die Beleidigungen der Fürstin trägt die Schauspielerin, vom Fürsten gebeten, einen Monolog aus Racines »Phädra« vor, in dem die Fürstin bloßgestellt wird. Diese ist tödlich gekränkt und will sich rächen, während Adriana und Michonnet, von allen gefeiert, das Fest verlassen.

VIERTER AKT
Seit der Affäre ist einige Zeit vergangen. Adriana ist krank geworden, der Herzog hat sie nicht mehr besucht. Michonnet, der sie immer noch verehrt, findet Adriana schlafend vor. Er weiß, was ihr fehlt, und schreibt einen Brief an Maurizio. Schauspieler kommen, um ihrer Kollegin zum Geburtstag zu gratulieren. Adriana ist alles gleichgültig; sie glaubt, einen Hauch des Todes zu spüren, als ein Kästchen von Maurizio abgegeben wird, das ihren verwelkten Veilchenstrauß enthält. Erschüttert über die Treulosigkeit ihres Geliebten küsst Adriana die Blumen, atmet ihren letzten Duft ein und wirft sie in den Kamin. Da stürzt Maurizio herein und bittet um Verzeihung. Er versichert, nur Adriana zu lieben, und beschwört sie, seine Gattin zu werden. Noch einmal gestehen sich beide ihre Liebe. Plötzlich bricht Adriana zusammen. Der zu Hilfe gerufene Michonnet erkennt, dass die Blumen vergiftet waren und von der Fürstin, nicht von Maurizio geschickt wurden. Adriana stirbt in den Armen ihres verzweifelten Geliebten.